Montag, 9. Mai 2011

Guns Of Moropolis - In Dynamite We Trust (Review)



Artist: Guns Of Moropolis
Album: In Dynamite We Trust
Spiellänge: 40:05 Minuten
Genre: Hard Rock / Heavy Metal
Release: 29.04.2011
Label: Recent Records
Link: www.myspace.com/moropolis

Tracklist:
In Dynamite We Trust
Robert The Hero
MC Boogie
Whorehouse Event
Chuck Saves
Handsome Gun
Queen Mary
Roy's Party
Hdh-dk-25
Soldier
James
GOM

Guns Of Moropolis wurden in einer düsteren Westernbar im Schwabenland im Jahr 2009 aus der Taufe gehoben. Und so machten sich die drei Musiker dran, einen rockigen Heavy Metal zu produzieren, der unter anderen an die Dänen von Volbeat erinnert. Ein besonders interessanter Satz in der Bio der Band ist: "Rockabilly war gestern – heute herrscht Metalbilly". Da bin ich doch gespannt, auf welche Zeitreise uns Guns Of Moropolis heute entführt.

Der Titeltrack, vom Debüt Album „In Dynamite We Trust“, wirft sich mutig in den Sattel und galoppiert zügig los. Mit einer brennenden Stange Dynamit kann man auch wohl nicht anders, als einfach zu rocken. Das denkt sich auch „Robert The Hero“, der im gleichen Stil sein bestes gibt und musikalisch sehr ausgereift wirkt.
„MC Boogie“ ist voll Volbeat und lässt den Rock ‚N‘ Roll in Metalform aufleben. Die Mitgröhlparts dürften besonders live gut ankommen und die könnten auch die eine, oder andere Autofahrt versüßen. Denn dafür eignen sich Guns Of Moropolis hervorragend. In alter Western Manier werden die Riffs geändert und der Saloon geentert. Bei dieser Musik kann man nur an eine aufgewirbelte Staubwolke denken, mit drei Cowboys, die schwitzend auf ihren Pferden sitzen und im nächsten Saloon sich einen kräftigen Wiskey gönnen. „Handsome Gun“ gefällt mir mit dem Titteltrack besonders gut. Abgehacktes Drumming stimmt den Takt an, der Gesang gleitet bis in Gothic-Metal Bereiche ab und hinterlässt den düstersten Punkt der „In Dynamite We Trust“ Platte. „Queen Mary“ hingegen, lässt sich von Power Metal Klängen inspirieren und weicht, wie der Vorgänger, von der Rock ‚N‘ Roll Schiene einen Schlag ab. Dennoch werden immer wieder Volbeat Sequenzen in den Songs untergebracht was sich das ganze Album hindurch zieht.

Fazit: Der Sound rockt, die Produktion ist somit sehr gut gelungen und macht auch richtig Spaß. Für meinen Geschmack hätten Guns Of Moropolis ein wenig selbstständiger sein können. Die Anlehnungen an Volbeat sind nicht zu übersehen, aber warum soll man auch nicht sich auf den erfolgreichen Pfad der Dänen schlagen. Von mir gibt es heute 8 von 10 Punkten. Doch ob sich Guns Of Moropolis in der Metalszene durchsetzten können entscheidet ihr, also hört am besten selber mal rein.

Anspieltipps: In Dynamite We Trust und Handsome Gun

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Review von René

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