Placenta - Das ist nahrhafter und junger Groove Metal aus Berlin. Mit bereits vier Veröffentlichungen sind sie aber schon längst aus den Newcomer-Schuhen gewachsen und befruchten die Szene mit innovativen und anspruchsvollen Klängen.
Zur Verbreitung des neuen Albums "Missgunst und Neid" haben sie sich die paarungsbereiten Finnen KHROMA für eine exklusive Kurztournee an die Seite geholt.
Wer also von Euch Metallern, Corern und Trashern gern gepflegt etwas brachiales aufs Ohr möchte, sollte sich diese Show nicht entgehen lassen.
Checkt die Bands:
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►►► Khroma (Helsinki, FIN)
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Youtube - Neues Video "Collapse"
Tourdates:
17. April - Leipzig, 4rooms
18. April - Hamburg, Pooca Bar
19. April - Gardelegen, Mood Club /+ 5 Feet High And Rising
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Dienstag, 18. März 2014
Donnerstag, 10. Januar 2013
Verlosung - 2 x 2 Tickets für die X-VIVO Remix Release Show im K17
Mit freundlicher Unterstützung vom K17 verlosen wir 2 x 2 Tickets für das X-VIVO Konzert am 25. Januar 2013 im K17.
Wenn ihr gewinnen wollt, solltet ihr uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "X-VIVO" und deinem kompletten Namen an verlosung@berlin-metal.de bis zum 24.01.2013 schicken!
Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt. Allen BML Mitarbeitern ist es untersagt an der Verlosung teilzunehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wenn ihr gewinnen wollt, solltet ihr uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "X-VIVO" und deinem kompletten Namen an verlosung@berlin-metal.de bis zum 24.01.2013 schicken!
Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt. Allen BML Mitarbeitern ist es untersagt an der Verlosung teilzunehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mittwoch, 28. November 2012
Verlosung - 2 x 2 Tickets für Meshuggah im C-Club
Mit freundlicher Unterstützung von TRINITY MUSIC verlosen wir 2x2 Tickets für das MESHUGGAH Konzert am 08.12.2012 im C-Club.
"Seit 20 Jahren arbeiten Meshuggah daran, die Musik, die sie in ihren Hirnen fühlen, immer wieder neu zu erforschen, zu definieren, zu entwickeln und zu spielen. Auch auf dem mittlerweile siebten Studioalbum „Koloss“, das diesen März erschien, wird der Metal-Kosmos weiter aufgeschlossen. Nomen est omen: Das jüngste Werk ist ein Riese und gibt beredtes Zeugnis davon, warum die Schweden zu den Vätern, Vorbildern und ganz besonderen Vertretern des Mathcore gehören. Der Stil mag sich über die Jahre gewandelt haben – am Anfang ihrer Karriere waren Meshuggah noch ziemlich von Thrash-Kollegen wie Metallica beeinflusst –, die Haltung ist geblieben: Stets aufs Neue werden Klangräume ausgelotet, neue rhythmische Figuren eingeführt, am Sound so lange gewerkelt, bis er rund ist. Wenn es bedrohlich klingen soll, dann bis ins Letzte bedrohlich. Wenn Aggressivität ausgedrückt werden muss, dann muss der Song zuschnappen wie ein Pitbull. Am wichtigsten aber: Es muss nicht schnell nur um der Schnelligkeit willen sein, um zu letal zu wirken. Es muss wirklich präzise sein, was zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug da auf die Bühne bringen. Nur dann ist es wirklich die Musik aus dem Kopf, die die Jungs aus Umeå umsetzen. In ihrem Kosmos wartet hinter jedem Riff eine Überraschung, nach jeden Break droht eine neue musikalische Gefahr, dem Hörer die Gehörgänge und Hirnwindungen zu verknoten. Gerade live entwickelt das eine unglaubliche Macht und bringt die Band und die Zuhörer immer wieder an die Grenzen des Metal und darüber hinaus. Aber das macht es ja gerade aus: Meshuggah sind extrem und extrem großartig.
Zum Winteranfang kommt die Band aus Schweden bei uns auf Tour und wird von hochkarätigen Kollegen begleitet: Decapitated aus Polen haben sich nach einem tragischen Unfall neu formiert und haben im vergangenen Jahr das famose Album „Carnival Is Forever“ veröffentlicht. C.B Murdoc wiederum kommen ebenfalls aus Schweden und haben sich mit ihrem technisch anspruchsvollen Death Metal ziemlich in den Vordergrund gespielt."
Wenn ihr gewinnen wollt, solltet ihr uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Meshuggah" und deinem kompletten Namen an verlosung@berlin-metal.de bis zum 07.12.2012 schicken!
Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt. Allen BML Mitarbeitern ist es untersagt an der Verlosung teilzunehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Dienstag, 27. November 2012
Ostfront Live Review - Magnet Club Berlin
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| Photo by Star FM |
Um 0:00 warten ca. 250 Leute unter betörenden Bratwurstdämpfen auf die Band, eine halbe Stunde später schreitet diese dann auf die Bühne, begleitet von mutmaßlich russischer Folklore und einem schrecklichen 140 herz Ton, der aber glücklicherweise bald verschwindet. Masken und Kostüme der sechs können sich auf jeden Fall sehen lassen. Verstörende, bösartige Kreaturen eröffnen den musikalischen Reigen, der keinen Platz für Atempausen lassen sollte. Die ersten Songs wirken noch ein wenig gehemmt, auch weil das Publikum noch über das Gemetzel staunt, spätestens jedoch bei „Heimkind“ sind alle warm und es gibt auch erste Sprechchöre und Bewegungen im Publikum zu verzeichnen. Die restliche Show beeinhaltet nahezu alle Songs des Debütalbums „Ave Maria“ und mit zunehmender Spieldauer wurde die Performance immer besser und mitreissender. Eine Vielzahl von Melodien und Textzeilen bleiben im Kopf, ob man will oder nicht. Zur weiteren Unterhaltung dienen zwischendurch eine attraktive, tanzende Vodkaspenderin, fliegendes Grillgut und eine Freakshow vom kleinen Merchandise-Mann. Für mich persönlich lenkt das zu sehr von der Musik ab, aber dem Volk gefällt es.
Ein paar Worte zum Sound müssen verloren werden. Der Gesang wirkt hintergründig, und es gibt sehr starke Hinweise das hier Playback Programm ist. Sehr schade! Die Gitarren klingen zwar fett, aber seltsam undynamisch und müssen auch den ganzen Auftritt nicht einmal neu gestimmt werden. Dafür klingt der Bass schön knurrig und voll.
Ein paar Fragezeichen bleiben aufjedenfall übrig.
Nach knapp einer Stunde und 13 Songs ist der Spaß dann vorbei. Zufriedener Applaus und Jubel verabschiedet die wortlosen OST+FRONT von der Bühne. Egal wie man zu ihrer Musik und dem unklaren Werdegang nun steht, die Band hat heute vieles richtig gemacht, Leute mitgerissen, Ohrwürmer verteilt und sicher neue Hörerschaft gewonnen.
Setlist:
911
Heimat Erde
Dein Kanal
Heimkind
Dawaj, Dawaj
Denkelied
Fleisch
Nur für dich
?
Ein alter Mann
1&1
Gangbang
Ich liebe es
Review von Paul Der Schlitzer McGurk
Photo by Star FM
Freitag, 12. Oktober 2012
Declamatory – Human Remains (CD-Review)
Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 33:53
Release: 13.10.2012
Bandseite: www.declamatory.de
Genre: Heavy Metal
Tracklist:
Spieldauer: 33:53
Release: 13.10.2012
Bandseite: www.declamatory.de
Genre: Heavy Metal
Tracklist:
- The Die Off
- It´s All Over
- Raider Messiah
- Law Of The Gun
- Night Club Booze Tale
- Nomad
- A Perfect Drug
- Human Remains
Hört man nun den ersten Song, merkt man sofort, dass DECLAMATORY weiterhin ihrem Sound treu bleiben. Irgendwo im Grenzbereich von Thrash Metal und Heavy Metal muss man sie wohl anordnen. Fakt ist aber, dass es wenig Bands gibt, die ähnlich klingen. Vor allem haben die Berliner mit Robert Scholich am Mikrofon jemanden, der durch seine variable Stimme einfach heraussticht. Auf der einen Seite kommen immer wieder aggressive Shouts, wie man sie sonst noch nicht gehört hat. Auf der anderen Seite beweist er auf „Human Remains“ auch, dass er wunderbar singen kann. Vor allem beim Titeltrack ‚Human Remains‘, welcher gleichzeitig der ruhigste Track vom Album ist, zeigt sich das Gesangstalent des Frontmanns.
Ansonsten wird die Schlagzahl auf dem Album hoch gehalten. Früher haben bei DECLAMATORY oft noch Synthesizer-Passagen durch die Songs geleitet, doch jetzt übernehmen beide Gitarristen die Aufgabe, hochklassige Hooklines ins Gehör zu pressen. Doch nicht nur die Hooklines übernehmen die Gitarristen. Sie füllen so gut wie jeden Song mit einem passenden Solo. Man kann sich darüber streiten, ob jeder Song der Platte eins braucht, man kann aber nicht bestreiten, dass die Soli immer toll klingen. Der Hauptaugenmerk liegt bei DECLAMATORY aber nicht auf den Soli, sondern auf dem Groove, und so liefert gleich der erste Track ‚The Die Off‘ genügend Passagen, zu den man live seinen Nacken strapazieren und die Haare kreisen lassen kann. Auch die anderen Tracks stehen dem in nichts nach und runden diese groovige Platte ab.
Große Highlights sind dabei meist mitreißende Refrains, die sofort ins Ohr gehen, z.B. ‚It’s All Over‘ oder ‚The Law Of The Gun‘. Auch songdienlich verwendete Neuheiten bei DECLAMATORY wie z.B. ein gezielt gesetzter Blastbeat, wirken frisch und wissen zu gefallen.
Kann man dem Album überhaupt negative Kritik aussprechen? Man kann zumindest behaupten, dass in Anbetracht der langen Wartezeit 8 Songs mit ca. 35 Min. Spielzeit relativ wenig sind. Genauso kann man sagen, dass die Synthesizer-Passagen DECLAMATORYs große Songs ausgemacht haben. Eigentlich sollte aber beim ersten Durchhören schon erkennbar sein, dass die Berliner hier ein großes Statement als erstes Album abgeliefert haben, und das alles auch noch komplett in Eigenproduktion! Das könnte DECLAMATORYs Sprungbrett in höhere Gefilde gewesen sein. Nur eine Bitte an die Jungs: Lasst uns bis zum nächsten Album nicht wieder so lange warten!
9,0
Lars N.
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