Mittwoch, 1. Dezember 2010

Varg Live Review K17

26.11.2010
Varg, Gore, Ritual Killing, End of Disaster

Kaum fiel der erste Schnee in Berlin, kam auch schon die Wolfshorde um die Band Varg ins k17. Doch bevor die Viking Metal Band ihre Kampfhymnen schmetterte, machten 3 Death Metal Bands den Anfang: End of Disaster aus Brandenburg, Ritual Killing aus Bayern und Gore aus Berlin sorgten nicht nur dafür, dass das K17 immer voller wurde, sondern auch für das ein oder andere kreisende Haar. Die Soundqualität und Stimmung im Publikum stieg von Band zu Band, sodass Gore mit ihrem Brutal Death Metal die anwesende Metalschar überzeugen konnte.

Als dann gegen 22.30 Uhr Varg loslegten, wurde der Platz vor der Bühne immer enger. Mit einem fast einwandfreien Sound starteten die Wölfe auch gleich mit „Viel Feind Viel Ehr“ von ihrem aktuellen Album „Blutaar“ und überraschten sogar mit einer Pyroshow. Trotz der eisigen Temperaturen draußen, sorgten Varg für alles andere als eine unterkühlte Stimmung: Fäuste reckten sich in die Luft, Haare flogen, die Texte wurden mitgesungen und bei „Blutaar“ sorgte Sänger Freki sogar für eine Wall of Death. Er machte auch wie gewohnt seine Trinkansagen, auch wenn er an diesem Abend das Pech hatte, Fahrer sein zu müssen. Nach einer gut 80-minütigen Spielzeit beendeten sie ihr Set mit „Skål“ vom Album „Wolfszeit“. Auch wenn Varg über Ehre, Stolz und den Kampf gegen den Feind singen, ist es immer wieder erstaunlich, mit wie viel Freundlichkeit Freki dem anwesenden Publikum entgegen kommt und dass er sich am Ende des Abends unzählige Male für die gute Stimmung bedankt hat.

Fazit: Varg ließen keine Wünsche offen und überzeugten vollkommen. Und lernen konnte man an diesem Abend, dass auch Death Metal Gitarristen nach Glam Rock aussehen können.

Review von Evelin F.
Fotos von Jacqueline E.

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