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Freitag, 25. Januar 2013

The Devil's Blood lösen sich auf

Die holländischen Okkult-Rocker The Devil's Blood haben sich offenbar überraschend aufgelöst. Folgende Meldung geistert seit heute durch Facebook:

"As of the 22nd of January 2013 The Devil´s Blood has returned into nothingness.
All planned Rituals will be cancelled.
No interviews will be done.
Consummatum est.
-SL & F
The Devil's Blood - 2007 / 2013"


Ein Grund für die Auflösung ist bisher nicht bekannt. Die Originalmeldung findet ihr hier.

Freitag, 7. Dezember 2012

The Devil's Blood Live Review – Festsaal Kreuzberg Berlin

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Kraftvoll wie selten: The Devil's Blood-Sängerin Farida
 Jetzt wollen es The Devil's Blood offenbar wissen – seit dem Erscheinen ihres Meisterwerks „The Thousandfold Epicentre“ tourt die Truppe mehr oder weniger Non-Stop und beehrt Berlin in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Das dabei weniger Leute anwesend sind als im Januar, ist neben dem kurzen Zeitabstand wohl auch der Tatsache geschuldet, dass statt den Undergroundhelden Urfaust die blutigen Newcomer Attic mit von der Partie sind. Schadet aber gar nix, ein bisschen Platz ist ja auch was feines.

Attic - Band hui, Sound pfui
Pünktlich um 21 Uhr stehen ATTIC auf der Bühne und machen auch sonst alles richtig. Trotz noch eher schwachem Sound und obwohl irgendein Vollidiot während des gesamten Auftritts die Pausenmusik laufen lässt (hört man deutlich in den Spielpausen) dreht das Quintett sofort auf und demonstriert eindrucksvoll, wie sehr Mercyful Fate ihrer Zeit voraus waren. Oder wie soll ich es sonst verstehen, dass die erste Welle der Nachfolger (bestehend aus Bands wie Portrait, In Sollitude und eben Attic) bis vor kurzem noch auf sich warten ließ? Die Gitarrenarbeit von ATTIC muss an dieser Stelle hervorgehoben werden, die Soli gehen runter wie Öl, gesanglich bleibt man hingegen noch ein Stück hinter den genannten Bands zurück. Das Publikum gibt sich zurückhaltend, spendet aber mehr als nur höflichen Applaus, so dass die Truppe den Auftritt definitiv als Sieg verbuchen kann.

Gut drauf und konzentriert bei der Sache:
Selim von The Devil's Blood
THE DEVIL'S BLOOD haben wohl genug von den gestrafften Sets der Festivalsaison und jammen mehr denn je – was sich auch im überraschenden und etwas sperrigenOpener 'House Of 10.000 Voices' niederschlägt, der auch keineswegs auf ungeteilte Zustimmung stößt. Ein interessantes Experiment, das dann mit dem mitreißenden 'Wings Of Gloria' aufgelöst wird. Der dritte Song 'Madness Of Serpents' ist meiner Meinung nach sowieso der Livehöhepunkt des aktuellen Albums und überzeugt auch heute mit einer unwiderstehlichen Mischung aus brachialem Riffing und verdrogten Jamparts. Neben der trotz Tourauftakt und heiserkeitsförderndem Wetter so gut wie selten singenden Farida ist dabei wie immer Chefdenker Selim der Blickfang der Truppe – der Mann grinst wie ein Honigkuchenpferd nachdem es seinen verhassten Reiter abgeworfen hat und und spielt einfach großartig. Ebenfalls auffällig ist heute das Drumming. Nachdem der Qualitätsunterschied zwischen den Konzerte zu „The Time Of No Time Evermore“ und denen seit der Veröffentlichung des neuen Albums bereits offensichtlich war, hat sich der (namenlose) Drummer inzwischen wohl komplett eingelebt und gibt gerade bei den sich steigernden Parts songdienlich noch eine ordentliche Schippe drauf. Bei den Jamsessions ist das Zusammenspiel besser denn je, weshalb es kaum stört, dass diese teilweise sehr gestreckt werden (einschließlich einem Song im Song bei 'The Heavens Cry Out (For The Devil's Blood)' und die Setlist sich dadurch kürzer liest, als das Konzert tatsächlich war – im Endeffekt kam einem das Konzert eh mal wieder viel kürzer vor, als die Uhr behauptet. Viel besser kann es wohl nicht laufen.

Setlist The Devil's Blood:
House Of 10.000 Voices
On The Wings Of Gloria
The Madness of Serpents
River of Gold
The Fire Burning
The Thousandfold Epicentre
The Time Of No Time Evermore
The Heavens Cry Out (For The Devil's Blood) (Mit integriertem Song)
Christ Or Cocaine

Setlist Attic:
Funeral In The Woods
Join The Coven
Satan's Bride
Edlyn
Ghost Of The Orphanage
The Invocation
The Headless Horseman

Bericht von Felix Patzig

Donnerstag, 13. Oktober 2011

The Devil's Blood - The Thousandfold Epicentre (CD Review)


Artist: The Devil's Blood
Album: The Thousandfold Epicentre
Spiellänge: 01:13:56
Release: 11.11.2011
Label: Ván Records
Facebook: Link

Tracklist:
  • Unending Singularity
  • On The Wings Of Gloria
  • Die The Death
  • Within The Charnel House Of Love
  • Cruel Lover
  • She
  • The Thousandfold Epicentre
  • The Madness Of Serpents
  • Feverdance

Zwei Jahre lang, seit dem erscheinen ihres ersten Albums „The Time Of No Time Evermore“, erspielten sich THE DEVIL'S BLOOD eine riesige Gemeinde an Fans und natürlich gab es auch unter diesen vielen Menschen, eine Menge, die nichts mit der Musik der Band anfangen konnten. Das erinnert mich an einen ganz besonderen Moment als ich THE DEVIL'S BLOOD das zweite mal in meinem Leben live sah. Es war auf dem Party.San Open Air 2010 und im Publikum gab es so viele Zuschauer, die einfach vor dem Auftritt nicht ihren Mund halten konnten und ordentlich über die Band herzogen. Nachdem „The Heavens Cry Out For The Devils Blood“ gespielt wurde, gab es ein riesiges Staunen in der Menge, denn keiner hätte solch einen grandiosen Auftritt erwartet. Am Ende des Konzertes waren mindestens die Hälfte der Nörgler verstummt.

So und nicht anders, wird auch „The Thousandfold Epicentre“ auf die Hörer wirken, die sich auf die Musik einlassen. Ist dies erst ein mal geschehen ziehen dich THE DEVIL'S BLOOD von Anfang an ihren Bann und lassen dich nicht mehr los. Man beginnt eine lange Reise durch dir Hölle und wieder zurück auf die Erde. Am Ende weiß man nicht mehr wo man stehen soll. Man weiß nur, man will wieder zurück und je öfter man dort war, um so mehr verspürt man den Drang, sich auf eine erneute Reise zur Hölle zu begeben. Und spätestens nach dem dritten, vierten Hördurchlauf stellt man fest, dass man hier gerade einen Klassiker gehört hat, den man noch sehr oft in seinem Leben hören wird.
Nun muss man aber auch sagen, dass der Großteil der Metalszene natürlich ein Problem mit diesem Werk haben wird. Wer mit „The Time Of No Time Evermore“ schon nichts anfangen konnte, wird mit „The Thousandfold Epicentre“ noch mehr Probleme haben. Denn es ist viel komplexer als sein Vorgänger, aber dafür auch viel tiefgründiger und noch suchtgefährdender. Aber keine Angst, denn die wichtigsten Trademarkes der Band sind definitiv enthalten. Die Songs sind zum großen Teil eingängig, sehr psychedelisch, episch und vor allem wird man mit einem Sound verwöhnt, den man nicht alle Tage geboten bekommt. Zusätzlich wurden orchestrale Parts in die Musik mit eingebunden, welche perfekt mit den Songs harmonieren. Ein Muss für jeden Vinylfan und ein noch größeres Muss für jeden THE DEVIL'S BLOOD Fan.
Es wird für die kommende kalte Jahreszeit keinen besseren Soundtrack geben, denn diesen haben THE DEVIL'S BLOOD eingespielt.

Bewertung: 9 von 10 Punkten

Anspieltipps: On The Wings Of Gloria, She, The Thousandfold Epicentre, The Madness Of Serpents

Review von Patrick Berus

The Devil's Blood - Exklusive CD in der nächsten Rock Hard Ausgabe


Am 19.20.2011 erscheint eine neue Ausgabe des ROCK HARD Magazins mit einer exklusiven CD von THE DEVIL´S BLOOD.

Hier alle Infos vom ROCK HARD.

"THE DEVIL´S BLOOD und ihr Label Ván Records haben sich dazu entschlossen, ´Fire Burning´, die erste Single des am 11.11.2011 erscheinenden „The Thousandfold Epicentre“-Albums, inklusive Bonusmaterial exklusiv über das ROCK HARD zu vertreiben; im offiziellen Handel wird es später nur noch ein 7“-Vinyl geben, dessen B-Seite lediglich die hier ebenfalls vertretene Akustikversion von ´Fire Burning´ enthält. Zu diesen beiden Stücken gesellen sich auf der Rock-Hard-CD noch der Titeltrack von „The Thousandfold Epicentre“ und drei auf dem Party.San 2010 mitgeschnittene Live-Tracks, die ansonsten nicht offiziell als Tonträger erhältlich sind. Darunter befindet sich mit ´The Graveyard Shuffle´ ein Song, der bisher nur als 7“-Single veröffentlicht wurde, und auch die in ´The Heavens Cry Out For The Devil´s Blood´ eingearbeitete Coverversion ´Four Horsemen´ von der legendären griechischen Progressiv-Rock-Band Aphrodite´s Child zählt längst nicht zum festen Bestandteil eines jeden Live-Rituals von THE DEVIL´S BLOOD. Das Magazin kann bei versand@rockhard.de bestellt werden."

Ein Muss für jeden Fan der Band!


Mittwoch, 7. September 2011

The Devil's Blood - Show in Berlin im Festsaal Kreuzberg


Die Berlin Metal Legion freut sich sehr, wieder ein Konzert mit THE DEVIL'S BLOOD ankündigen zu dürfen. In diesem Post werdet ihr jetzt und auch später alle Infos zum Event bekommen.

Berlin Metal Legion präsentiert

12.01.2012 - Festsaal Kreuzberg

THE DEVIL'S BLOOD (NL)

+ URFAUST

VVK: 17 Euro (+ Systemgebühr) inkl. limited Poster
AK: 20 Euro

Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

VVK beendet! ES GIBT NUR NOCH TICKETS AN DER ABENDKASSE!

Offizieller Facebooktermin

Sonntag, 4. September 2011

The Devil's Blood - Album Teaser und neuer Song


Am 11.11.2011 wird das neue Album "The Thousandfold Epicentre" von THE DEVIL'S BLOOD über Ván Records erscheinen. Seit ein paar Tagen kann man den gleichnahmigen Song auf Soundcloud hören. Passend zum neuen Album gibt es außerdem einen neuen Teaser.